Stadt Hanau
Ein anonym abgegebener Farbfilm wird zur Stadtgeschichte für die nächste Generation.
80 JAHRE ZERSTÖRUNG HANAU · 19. MÄRZ 2025 · MULTI-CHANNEL-ERINNERUNGSKAMPAGNE
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Our Work
Anonym abgegeben, kaum gesehen – jetzt gesamtstadtrelevant.
Ausgangspunkt der Kampagne war eine besondere Fundsache: Bei der Stadt Hanau wurde anonym Filmmaterial abgegeben – rund 45 Minuten Aufnahmen aus 1948, kurz nach der Zerstörung Hanaus. Das Außergewöhnliche daran: Es ist Farbmaterial – damals eine absolute Seltenheit.
Zum 80. Jahrestag der Bombardierung am 19. März 2025 haben wir dieses Material zur Grundlage einer stadtweiten Erinnerungs- und Aufklärungskampagne gemacht. Ziel: dass jede und jeder Jugendliche in Hanau versteht, was hier vor 80 Jahren passiert ist – und warum es sich nie wiederholen darf.
Als digital naturals waren wir Leadagentur der Kampagne. Getragen von einem lokalen Geldgeber, umgesetzt in Kooperation mit der Stadt Hanau und ihrem Kulturchef Martin Hoppe.
Ergebnis: Reichweite über den lokalen Rahmen hinaus, mehrere Auszeichnungen, unter anderem der German Brand Award.
Stats



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Approach
Social First als Multiplikator – Aufmerksamkeit dort holen, wo die junge Zielgruppe ist, und über die Kampagnen-Website 20-minuten-hanau.de in die Tiefe verlängern.
Straßenraum, Ausstellung und Veranstaltungen – von riesigen Bauzaunbannern im Stadtbild über die Ausstellung im Altstädter Rathaus bis zu Erinnerungsformaten für Jung und Alt.
Schulklassen, Podcast und Zeitzeugen – Generationen zusammengebracht: Zeitzeugen erzählen mit Enkeln und Jugendlichen, wie es sich anfühlt, verschüttet zu überleben. Distribution des Podcasts über Spotify und weitere Plattformen.
Essenz
„Ein anonym abgegebener Farbfilm hätte im Archiv verschwinden können. Wir haben ihn zum Ausgangspunkt einer Kampagne gemacht, die in Hanau Generationen zusammenbringt – Social First, im Straßenraum, im Rathaus, in Schulen und im Podcast. Der Anspruch unseres Auftraggebers war klar: Jede und jeder Jugendliche in Hanau soll wissen, was vor 80 Jahren in 20 Minuten passiert ist – und warum es sich nie wiederholen darf.“
